Dieses Seminar befähigt Sie, die ICF praxisorientiert anzuwenden – im Kontext des Bundesteilhabegesetzes und mit direktem Bezug zu Ihrem Berufsalltag. Im Zentrum steht nicht fachwissenschaftlicher Input, sondern Ihr eigenes Erarbeiten und Erleben. Sie lernen, Bedarfe nach dem Konzept der Funktionalen Gesundheit zu ermitteln, Partizipation und Selbstbestimmung zu fördern und den Haltungswechsel in Ihrer Organisation aktiv mitzugestalten.
Epilepsie ist eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen – und dennoch ranken sich viele Unsicherheiten, Ängste und Mythen um das Thema. Dieses Seminar vermittelt praxisnahes Basiswissen über Entstehung, Formen und Behandlung epileptischer Anfälle. Im Fokus steht die sichere Begleitung von Menschen mit Epilepsie im Alltag: Sie lernen, Anfälle zu erkennen, richtig zu beschreiben und situationsgerecht zu handeln – von der ersten Hilfe bis zur Notfallmedikation. Ebenso wichtig ist die individuelle Risikoeinschätzung für alltägliche Situationen wie Baden, Sport, Sexualität oder den Umgang mit Alkohol und Schlafentzug. Ziel ist es, Ängste abzubauen, Handlungssicherheit zu gewinnen und den unterstützten Menschen ein möglichst selbstbestimmtes und sicheres Leben zu ermöglichen.
Bei Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung besteht ein erhöhtes Risiko, an einer psychischen Störung zu erkranken oder eine schneller eine Verhaltensstörung zu entwickeln im Vergleich zu Menschen ohne eine geistige Beeinträchtigung.
In diesem Seminar werden grundlegende Aspekte zu den wichtigsten psychischen Erkrankungen im Allgemeinen vermitteln. Des Weiteren wird auf bestehenden Besonderheiten dieser Störungen in Ausprägung, Verlauf und Therapie bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung genauer eingegangen.
Ein weiterer Themenblock stellt das Phänomen der sogenannten Verhaltensstörungen bei Menschen mit geistiger Beeinträchtigung und den Umgang damit durch das umgebende Umfeld dar.